Gila

Moldawien- GILA

Das GILA-Projekt unter der Leitung des Ehepaares Altmann – ein eigenständiger, regelmäßiger Besuchsdienst und eine Vermittlung von Hilfe für arme und mittellose Juden in Moldawien. Ilja Altmann ist ein an Jesus gläubiger Jude. Ende der 90er Jahre sind er und seine Frau Ljuba aus Moldawien nach Deutschland ausgewandert. Ihre Dienste unterstützen wir geistlich, materiell und praktisch.

Altmanns sind zweimal jährlich für 4-6 Wochen in Moldawien, u
-          um jeweils etwa 120-160 Personen oder Familien zu besuchen,
-          messianische Gemeinden, Gruppen oder Hauskreise zu besuchen,
-          aber auch traditionelle jüdische Einrichtungen aufzusuchen und Kontakte zu pflegen.
 Ihre Kontakte haben sich ausgeweitet von der Hauptstadt Kishinev aus auch in andere Städte, u.a. nach Balti, Bender und sogar nach Tiraspol in Transnistrien.
 Inzwischen zweimal jährlich sind auch Mitarbeiterteams  mit Altmanns unterwegs, um persönlich Einblick zu haben in diese wichtige Arbeit.
Was macht unseren Dienst aus: Besuchsdienst, Ermutigung, Unterstützung besonders von kranken, alten und einsamen jüdischen Leuten. Die Mehrzahl von ihnen sind Holocaustüberlebende, bzw. Nachkommen.
Wir helfen mit verschiedenen materiellen Dingen wie Kleidung, Schuhen, Krankenpflegematerial, Lebensmitteln, Medikamenten und auch christlicher Literatur.
Aber auch finanzielle Hilfe ín Landeswährung geben wir weiter.
Alle Weitergabe von materialler und finanzieller Hilfe wird  dokumentiert bzw. quittiert.
Die Lebensbedingen sind extrem schwierig.
Moldawien gilt ganz offiziell als das Armenhaus Europas. Das Existenzminimum liegt bei etwa 100 Euro, aber die Renten (selbst für lebenslang Arbeitende bei 25-30 Euro).
Die meisten Leute haben schon alles verkauft, um zu überleben und sind oft verschuldet.
Ein Viertel der Einwohner Moldawiens sind schon ausgewandert.
Jegliche ärztliche Behandlung und Medikamente müssen bezahlt werden.
Wenige können sich das leisten, darum ist das Elend groß!
In diesem Jahr hat Moldawien 80 % Ernteausfälle gehabt durch Trockenheit und die Lebensmittelpreise sind expoldiert.

 Inzwischen kaufen wir auch Lebensmittel vor Ort zum Verteilen, da diese preiswerter zu bekommen sind und wir uns die Zollprobleme ersparen.